Liebe und Tomaten
Tomaten Saucen | eingelegte Tomaten | gefüllte Tomaten | gelbe Tomaten | getrocknete Tomaten

23. February 2008

Krankheiten von Tomaten

Filed under: Die Tomate — admin @ 13:26

Krankheiten und Wachstumsstörungen an Tomatenpflanzen können unterschiedliche Ursachen haben. Die wichtigsten und häufigsten sind:[6]

  • Pilzbefall, beispielsweise durch Phytophthora infestans (Kraut- und Braunfäule), Alternaria solani (Dürrfleckenkrankheit), Stemphylium solani (Stemphylium-Blattfleckenkrankheit), Cladosporium fulvum (Samt- und Braunfleckenkrankheit), Fusarium oxysporum f. sp. lycopersici (Fusarium-Welke), Verticillium albo-atrum (Verticillium-Welke), Botrytis cinerea (Grauschimmel), Phytophthora parasitica, Alternaria tomato, Septoria lycopersici, Sclerotium rolfsii, Colletotrichum-Arten, Botryosporium-Arten;
  • Bakterienbefall, beispielsweise durch Xanthomonas campestris pv. vesicatoria, Corynebacterium michiganense, Tabakmosaikvirus;
  • Nährstoffmangel und ungünstige Wachstumsbedingungen mit verschiedenen Schadbildern, zum Beispiel Blütenendfäule (meist durch Kalziummangel), Platzen der Früchte (zu schnelles Wachstum vor allem nach Stress)
  • Tierische Schädlinge.
Tags: ,

Related posts

20. February 2008

Die Geschichte der Tomate

Filed under: Die Tomate — admin @ 13:25

Das Ursprungsgebiet der ist Mittel- und Südamerika, wobei die Wildformen von Nordchile bis Venezuela verbreitet und beheimatet sind. Die größte Vielfalt der in Kultur befindlichen Formen ist in Mittelamerika zu finden. Dort wurden sie schon von den Azteken und Inkas etwa 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. als „xitomatl“ kultiviert. Samen wurden bei Ausgrabungen südlich von Mexiko-Stadt in Höhlen im Tehuacán-Tal gefunden.

Die wurde erstmals 1498 von Christoph Kolumbus nach Spanien und Portugal gebracht. Sie zählt damit in Europa zu den hemerochoren Pflanzen und aufgrund ihrer Einführung nach 1492 zu den temporären Neophyten. Temporär deshalb, weil sie hier nur sehr selten und nur vorübergehend in der Natur anzutreffen ist.

Erste Beschreibungen der Pflanze stammen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, vor allem aus Italien. 1544 beschrieb Pietro Andrea Matthioli die Pflanze zunächst als „Pomi d’oro“ (Goldener Apfel) und führte 1554 die gleich zu übersetzende lateinische Bezeichnung „Mala aurea“ ein. Andere frühe Beschreibungen und Zeichnungen stammen von Georg Oelinger (1553), Leonhart Fuchs (1561) und Conrad Gesner (1561). Da zu dieser Zeit noch kein einheitliches System zur wissenschaftlichen Benennung von Lebewesen verwendet wurde, taucht die unter einer Vielzahl unterschiedlicher Namen in der damaligen Literatur auf, unter anderem „mala peruviana“, „pomi del Peru“ (peruanischer Apfel), „poma aurea“, „pomme d’Amour“, „pomum amoris“ (Liebesapfel) oder auch zusammengesetzte Namen wie „poma amoris fructo luteo“ oder „poma amoris fructo rubro“.[3]

Bereits früh wurde durch Botaniker die Verbindung zur Gattung Solanum festgestellt, so dass die oftmals als Solanum pomiferum bezeichnet wurde. 1694 wurde durch Joseph Pitton de Tournefort erstmals der Name Lycopersicon benutzt. Carl von Linné ordnete in seinem Werk „Species Plantarum“ die wieder der Gattung Solanum zu und beschrieb die kultivierte als Solanum lycopersicum und die wildwachsenden als Solanum peruvianum. In der Folge wurde die von verschiedenen Autoren immer wieder entweder als eigene Gattung Lycopersicon oder als Teil der Gattung Solanum beschrieben. Durch aktuelle Ergebnisse aus DNA-Sequenzanalysen und morphologischen Studien wird heute die fast von allen Quellen der Gattung Solanum zugeschrieben, auch wenn noch vereinzelt Bezeichnungen wie Lycopersicon esculentum zu lesen sind.[3]

Im 17. und 18. Jahrhundert wird die in Europa vor allem als Zierpflanze angesehen, nur einige medizinische Anwendungen sind bekannt. Eine englische Übersetzung von Tournaforts Buch The Complete Herbal aus dem Jahre 1719 erwähnt jedoch bereits, dass die Früchte in Italien gegessen werden. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts bezeichnet die Encyclopædia Britannica den Einsatz von in der Küche als „alltäglich“.[4]

Um 1900 ist die auch in Deutschland als Lebensmittel bekannt und wird überwiegend im Süden vor allem in Saucen, Suppen und Salaten verwendet.[

Tags: ,

Related posts

18. February 2008

Die Tomate

Filed under: Die Tomate — admin @ 13:25

Die (Solanum lycopersicum L.), in Österreich Paradeiser oder auch Paradiesapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie unter anderem eng mit der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie und dem Tabak verwandt.

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese in der Aztekensprache Nahuatl. Umgangssprachlich wird vor allem die als Obst und Gemüse verwendete rote als bezeichnet. Ehemalige botanische Namen und Synonyme: Lycopersicon esculentum, Solanum esculentum oder Lycopersicon lycopersicum.

Tomatenpflanzen sind kräftige, krautige Pflanzen, die meist einjährig, zum Teil aber auch mehrjährig sind. Der gedrungene, stark verzweigende, mehr oder weniger sukkulente bis fast holzige Sproß ist schwach flaumhaarig bis schwach borstig behaart, oftmals klebrig-drüsig. Ohne Unterstützung wird die zunächst aufrecht wachsende Pflanze später niederliegend oder selten kletternd. Die Blätter sind unpaarig bis doppelt gefiedert, besitzen keine Nebenblätter, die zwei bis vier Paare der Hauptteilblätter stehen an kleinen Blattstielen und sind 3 bis 10 cm lang, in etwa halb so breit, eiförmig bis lanzettlich, ganzrandig-gelappt bis fiederartig geteilt und schwach flaumhaarig oder auf der Teilblatthauptachse drüsig behaart. Die manchmal nicht ausgebildeten, kleineren Teilblätter sind wenige Millimeter bis zu 2 cm lang und ganzrandig.

Die Blüten stehen in einfachen traubenförmigen Blütenständen aus meist vier bis fünf, selten bis zu zehn Blüten, an 1 bis 1,5 cm langen Blütenstielen, die in der Mitte oder etwas oberhalb gelenkartig gebogen sind. Der Blütenkelch ist fünf- bis acht- oder zehnteilig, die einzelnen Kelchblätter sind bis fast zur Basis nicht verwachsen und in etwa 1 cm lang und 1 mm breit. Die zitronengelben Kronblätter sind zu einem Viertel bis zur Hälfte miteinander verwachsen, lanzettlich zugespitzt mit zurückgebogenen Kronlappen. Sie sind etwa 1 cm lang oder etwas länger, unbehaart oder vor allem an der Spitze mehr oder weniger flaumhaarig. Die fünf, acht oder zehn Staubblätter teilen sich recht zeitig in der Blühphase in zwei oder drei Gruppen, die fast aufsitzenden Antheren sind etwa 5 mm lang. Die Staubfäden sind beinahe komplett miteinander verwachsen und bilden einen engen Ring an der Blütenbasis. Die Pollen sind mit 20 bis 27 µm klein, die Pollenkornoberfläche ist netzartig. Der Griffel ist leicht hervorstehend, der Fruchtknoten ist unbehaart.

Die ist eine meist drei- bis zehnkammerige Beere die oft abgeplattet kugelförmig ist. Die Farben der reifen Früchte variieren zwischen rot, dunkelrot-braun, rötlich-gelb, gelb-grünlich oder weißlich. Das Perikarp ist saftig mit einer glänzenden, unbehaarten oder flaumigen Oberfläche. Während der Ausbildung der vergrößert sich der Blütenkelch, die Kelchblätter biegen sich zurück.

In den Früchten befinden sich bis zu 250 ellipsoid-eiförmige, flache Samen mit einem dicken, einzigartigen Episperm, welches von einer Schleimschicht umgeben ist. Wird diese Schleimschicht entfernt oder trocknet ein, scheint die Samenoberfläche von trichomartigen Härchen bedeckt zu sein. Dies sind jedoch zugespitzte, longitudinale Verdickungen einzelner Zellen der äußersten Zellschicht der Samenhülle. Der gewundene Embryo besitzt Kotyledone, die fast genauso lang sind wie der restliche Embryo, das ihn umgebene Endosperm ist relativ spärlich.[1]

Tags: , , ,

Related posts

12. February 2008

Sind grüne Tomaten giftig?

Filed under: Die Tomate — admin @ 09:33

Unreife enthalten das (manchmal auch als bezeichnet), das ab einer Dosis von 25 mg für den Menschen toxisch und ab 400 mg tödlich ist. Das sind Werte, die ich zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Seite gefunden habe. Wie bei anderen wissenschaftlichen Ergebnissen, kann es sein, dass im Laufe der Zeit (Weiterentwicklung von Analysemethoden) zu anderen Ergebnissen kommen. Eine durch äussert sich unter anderem in Kopfschmerzen, , Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Nierenfunktionsstörungen. Ausserdem kann der Kreislauf gestört und das sowie die roten geschädigt werden. Mit der Reifung sinkt der Gehalt an . In harten grünen Früchten wurden in 100 g 9-32 mg gemessen. Grünreife wiesen noch 7-13 mg auf; , halbreife enthielten nur noch 0,1-1,8 mg und rote Früchte lediglich 0-0,7 mg . (more…)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Related posts

Powered by nordjungs & seoscout Design inspired by Darjan Panic.