Liebe und Tomaten
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5. March 2008

Rot ist die Liebe!

Filed under: Lieben und Leben — admin @ 15:03

Im ersteren Verständnis ist ein Gefühl oder mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes („Elternliebe“) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft („Freundesliebe“) oder ein körperliches Begehren („geschlechtliche “). Auch wenn letzteres eng mit Sexualität verbunden ist, bedingt sich auch in letzterem Falle beides nicht zwingend (z. B. sog. „platonische “).

Ausgehend von dieser ersten Bedeutung wurde der Begriff in der Umgangssprache und in der Tradition schon immer auch im übertragenen Sinne verwendet und steht dann allgemein für die stärkste Form der Hinwendung zu anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Diese allgemeine Interpretation versteht also zugleich als Metapher für den Ausdruck tiefer Wertschätzung.

Kulturell und historisch ist „“ ein schillernder Begriff, der nicht nur in der deutschen Sprache in vielfältigen Kontexten und in den unterschiedlichsten Bedeutungsschattierungen verwendet wird. Das Phänomen wurde in den verschiedenen Epochen, Kulturen und Gesellschaften unterschiedlich aufgefasst und erlebt. Jede Zeit und jeder soziale Verband setzt je eigene Verhaltensregeln für den Umgang mit der . Daher können die Bedeutungsebenen zwischen der sinnlichen Empfindung, dem Gefühl und der ethischen Grundhaltung „“ wechseln.

Ebenso vielschichtig wie die Bedeutungen der sind die Bedeutungen der Antonyme. Im Hinblick auf die emotionale Anziehung zwischen Personen ist es der Hass. Im Sinne der Abwesenheit von kann aber auch die Gleichgültigkeit als Antagonismus angesehen werden. Im christlichen Verständnis gilt auch die Angst – als der Mangel oder die Abwesenheit von und Geborgenheit – als Gegensatz der . Fehlentwicklungen der Liebesfähigkeit sind im Sinne des „reinen“ Liebesbegriffes das Besitzdenken (Eifersucht) oder verschiedene Formen der freiwilligen Abhängigkeit bzw. Aufgabe der Autonomie bis hin zur Hörigkeit.

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1 Comment »

  1. Da gibt es aber auch noch die Geschwisterliebe (ist ja eng verwandt mit Elternliebe, nur das sie etwas anders ist … ich denke, jeder der Geschwister hat, würde mir da zustimmen) und dann gibt es meiner Meinung nach noch einen Unterschied in der Liebe, wie sie die unterschiedlichen Geschlechter fühlen/sehen… Beides wird zwar gefühlt, nur die Ursachen sind irgendwo geschlechterspezifisch (wie kann es auch anders sein … :D )

    Comment by allesrundumdenpc — 6. March 2008 @ 15:27

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