Tomaten sind empfindliche Früchte. Sie mögen es nicht kalt.
Tomaten reifen noch weiter, auch wenn sie nicht mehr am Strauch hängen. Wenn Sie folgende Tipps berücksichtigen, halten sie sich am besten.
Tipps zur Lagerung
* Tomaten nach dem Einkauf aus der Tüte nehmen und an einen luftigen und schattigen Platz legen.
* Frische Tomaten sind kälteempfindlich. Sie sollten nicht im Kühlschrank, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden - am besten an einem dunklen Platz bei Temperaturen bis zu 16 Grad Celsius. Dort kann sich das Aroma voll entfalten. Im Kühlschrank verliert das Sonnenwärme liebende Gemüse sein intensives Aroma und wird mit der Zeit hart.
* Tomaten nicht gemeinsam mit Salatgurken aufbewahren. Tomaten setzten Ethylen frei, ein natürliches Reifegas, das die Gurken weich werden lässt. Früchte, die in Gesellschaft von Tomaten gelagert werden, reifen schneller nach, verderben allerdings auch leichter. Soll zum Beispiel eine harte Kiwi schneller reifen, empfiehlt es sich, sie neben die Tomaten zu legen. Ist die Kiwi bereits reif, ist das nicht sinnvoll.
* Unausgereifte Früchte reifen an einem sonnigen Platz noch nach. Sie reifen am besten nach, wenn sie noch Blütenansatz und Stängel besitzen und auf der warmen Fensterbank liegen. Die Reifung lässt sich beschleunigen, wenn die Tomaten zum Beispiel zusammen mit Äpfeln aufbewahrt werden, weil diese ebenfalls Ethylen ausscheiden.
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Warum immer die teuren eingelegten Tomaten kaufen, bei denen man nie weiß, was genau drin ist. Irgendwelche Zusatzstoffe, künstliche Aromen und Chemie, das muss nicht sein! Nach einem knackigen Sommer mit viel Sonne weiß man oft nicht wohin mit den aromatischen, frischen Tomaten aus eigenem Anbau. Warum also nicht einlegen und die Essenz des Geschmacks so erhalten.
Es ist ganz einfach. Die geernteten und gewaschenen Tomaten vom Grünzeug und dunklen Stellen sorgfältig befreien. Mit einem scharfen Messer halbieren und den Strunk (das, woran die Tomate an der Pflanze hielt) entfernen. Dies ist wichtig, da sich dort alle ungesunden Stoffe, die die Tomatenpflanze aus Luft, Erde und Wasser aufgenommen hat, sammeln.
Die Tomaten von den Kernen und dem weissen Innenleben befreien. Dies macht man, da die Kerne und alles drumrum hauptsächlich Wasser enthält, aber kaum Geschmack.
Die Tomaten nebeneinander auf ein Dörrgitter, oder ein Stück Kaninchendraht legen und in den vorgeheizten Ofen bei 110° C schieben. Den Ofen dabei leicht offen stehen lassen, damit die Feuchtigkeit entweicht. Wenn man möchte kann man die Tomaten vorher mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Schalenach unten weisend. Nach einer Stunde die Tomaten wenden und etwas andrücken. Entweder für weitere 4 Stunden im Ofen lassen oder auf dem Gitter in die pralle Sonne legen. Je wärmer, desto besser. Nach 12 Stunden sollten die Tomaten trocken genug sein.
Reichlich Olivenöl mit Salz und Pfeffer würzen. Nun kann man noch Aromen, wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian beigeben. Auch Knoblauch ist hier sehr lecker. In ein verschließbares Glas die trockenen Tomaten geben und mit dem gewürzen Öl übergießen, bis alle Tomaten überdeckt sind. Gut verschließen und zum richtigen Zeitpunkt wieder hervorholen.
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